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Jürgen Vogel
Am 10.07.2015 von
Jürgen Vogel

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Gemeinde Friedeburg übernimmt bei Brandschutz Verantwortung für die IVG


Nach dem Willen des Friedeburger Gemeinderates sollen die Feuerwehren die IVG und Kavernenbetreiber unterstützen.

Für den abwehrenden Brandschutz sollen sie zuständig werden. Was verspricht die Gemeinde – oder zumindest die Feuerwehr – sich durch die Übernahme dieser Verantwortung? Es muss mehr sein als nur die mündliche Hilfsabsprache (wer hat die eigentlich wann getroffen? Es soll nicht mal Protokolle darüber geben.) in schriftliche Form zu gießen. Auch die gebetsmühlenartig wiederholte Einlassung, man mache eigentlich nur das, was man bisher auch gemacht habe, greift zu kurz und vernebelt mehr als zu erklären. Denn wenn das stimmen würde bräuchte man kein zusätzliches und neues Gerät. Braucht man es doch – wofür die Analyse der Beraterfirma spricht – hat man bisher mit nur unzureichenden Mitteln eine zu umfangreiche Aufgabe versucht wahrzunehmen. Und das soll mindestens den Führungskräften der Feuerwehr  über Jahre hinweg nicht aufgefallen sein? Auch nicht der Verwaltung und der weit überwiegenden Mehrheit der (ehemaligen) Ratsmitglieder? Wobei letztere allerdings auch jetzt wieder über diese Angelegenheit abstimmen ohne sich bei einer Feuerwehr mit gleicher oder ähnlicher Aufgabenstellung über die praktische Umsetzung der durch die Beraterfirma empfohlenen Punkte zu informieren. Aus der Praxis heraus kann seitens der Gemeinde(verwaltung) bei den anstehenden Verhandlungen und späterem Abnicken des Vertrages also nicht argumentiert werden. Ob die Verhandlungspartner auf Seiten der IVG-Caverns und der Betreiber diesen Fehler auch machen? Da hilft dann auch keine noch so ausgefeilte Wunschliste für zu beschaffendes Gerät und Material, wenn sie durch Hinweis auf die Praxis ausgehebelt werden kann.
Kostenneutral soll die Übernahme dieser Aufgabe sich darstellen. Das mag bei Gerät und Material, das nur für den Einsatz auf dem IVG-Gelände bereitgestellt wird, möglich sein (Kosten für Pflege und Wartung nicht vergessen, siehe Antrag der Ratsfrau K. Getrost!). Für Gerät und Material in Mischnutzung (Gemeinde und IVG/Betreiber) ist das weit komplizierter. Das zu bestimmen trauen sich Gemeinderat und Verwaltung aber zu und der Bürgermeister kann das auch erfolgversprechend in den anstehenden Verhandlungen vertreten. Da kann man nur hoffen, dass man sich nicht täuscht, denn wenn plötzlich nach Vertragsabschluss nicht vorhergesehene Ausgaben getätigt werden müssen, muss anderswo eingespart werden. Wo wohl? Wie üblich bei den freiwilligen Leistungen und das träfe wie immer die Schwächsten – Kinder und Jugendliche.
Die IVG wird selbstverständlich allem zustimmen solange ihre Kosten unter denen bleiben, die die Einrichtung einer „Werkfeuerwehr“ verursachen würde – und solange sie Verantwortung auf die Gemeinde abwälzen kann. Das hat Th. Hinrichs begriffen, der als Einziger im Rat gegen das Vorhaben stimmte.
Der HARLINGER vom 10.07.2015 schreibt: „Mit dem Wissen steigt der Zweifel“ zitierte Helfried Goetz Goethe und umschrieb damit seine Kritik an der Gesamtthematik rund um die IVG und ihren Kavernenbau. (Ende Zitat HARLINGER). Wenn das so ist, warum lässt man sich dann auf die ganze Sache überhaupt ein? Bisher konnte niemand ein Argument anführen, das meine Zweifel beseitigt.




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