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Anzeiger für Harlingerland
Am 15.08.2015 von
Anzeiger für Harlingerland

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Jetzt is die Chance da


 von Manfred Hochmann

 

Seit Jahrzehnten kämpfen die Anwohner in Webershausen gegen den Fluglärm. Ihre Lebensqualität ist stark eingeschränkt. Doch den Militärflugplatz Wittmundhafen in ihrer direkten Nachbarschaft werden sie durch ihre Proteste nicht wegbekommen. Das wollen sie auch gar nicht, im Gegenteil stehen sie zum Bundeswehrstandort Wittmund. Was sie wollen, ist ein wirksamer Schutz gegen den Lärm. Am liebsten würden sie umsiedeln.

Doch um diese Maximal-Forderung durchsetzen zu können, fehlte bisher ein Hebel, ein politisches Instrument. Jetzt aber sind für den Militärflughafen erstmalig zwei Lärmschutzzonen für den Tag und eine Schutzzone für die Nacht eingerichtet worden. Die Webershausener liegen in der Kern-Schutzzone. Hier sind allenfalls Lärmbelästigungen zwischen 55 und 68 Dezibel erlaubt. Diese Werte werden dort deutlich überschritten. Bei ihren zahllosen Gesprächen mit Politikern, mit dem Verteidigungsministerium, der Luftwaffe, Bundes- und Landespolitikern stießen sie zwar immer auf großes Verständnis. An der Situation aber änderte sich nichts – keine Stelle fühlte sich richtig zuständig.

Die Verantwortlichkeiten sind jetzt klar geregelt. Das Land muss die neue Lärmschutzverordnung umsetzen. Diese Aufgabe delegiert es an die Bauaufsichtsbehörden vor Ort – in diesem Fall sind das die Bauämter des Landkreises Wittmund und der Stadt Aurich. Hier können Betroffene ihre berechtigten Ansprüche anmelden. In der neuen Verordnung steht klipp und klar, dass dem Grunde nach  in der Tages-Schutzzone 1 und der Nacht-Schutzzone keine Wohnungen errichtet werden dürfen.

Jetzt ist die Chance da, das Problem für beide Seiten zu lösen. Bleibt die Geldfrage. Aber bei einer Gesamtinvestition von mehr als 150 Millionen Euro für Investitionsmaßnahmen in den Standort Wittmundhafen müsste da etwas zu machen sein.




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