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Jürgen Vogel
Am 23.01.2014 von
Jürgen Vogel

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2331 Maal upropen

Schuld ist der große Unbekannte


Die IVG-Caverns hat sich entschieden. Schuld am Öl-Unfall vom 16. November 2013 hat der große Unbekannte, genannt „Saboteur“. Also gut, man weiß zwar nicht wie der spurlos sein übles Werk verrichten konnte, eine andere Erklärung gebe es aber nicht. Nicht zu vergessen, das Ventil war natürlich nicht nur zu 10% geöffnet, es waren eher 70%. Der Zeuge aus den eigenen Reihen hatte sich da bedauerlicherweise geirrt aber seine Aussage mittlerweile korrigiert.

Man weiß nicht recht, wie soll man das, was da geboten wird, eigentlich benennen? Ist das wirklich ernst zu nehmen? Dann bleiben mal wieder viele Fragen offen. Z. B.: Wie kann Herr Saboteur ohne Spuren zu hinterlassen einen (hoffentlich) verschlossenen Kavernenplatz betreten und nach getanem Werk wieder verschwinden? Wenn das möglich sein sollte (wie auch immer) liegt seitens der IVG-Caverns grobe Fahrlässigkeit vor. Ob dann die Versicherung zahlt? Wenn das aber ausgeschlossen ist bleibt nur ein Mitarbeiter, der Zugang zum Verteilerplatz hatte. Wird das ausgeschlossen stehen wir wieder am Anfang. Meine Güte – vom vielen „im Kreis drehen“ wird einem ganz schwindelig.

Mal ernsthaft: Die Kommunikations(un)fähigkeit dieses Unternehmens gerade in schwierigen Situationen ist die eigentliche Katastrophe, gepaart mit einer unverhohlen zur Schau gestellten Selbstgefälligkeit. Internetauftritte, Infobox und Hochglanzbroschüren nützen nichts, wenn die Bürger über Jahre hinweg den Eindruck haben müssen, dass auf den oft beschworenen offenen Dialog seitens der IVG-Caverns gar kein Wert gelegt wird. Reden ja – zu den Bedingungen der IVG. Es ist Geschmackssache dies als schlichte Unfähigkeit oder als ausgeklügelte strategische Linie anzusehen. Ob man das zukünftig verbessern kann und/oder will?

Es gilt aber auch, man braucht ein Unternehmen wie die IVG-Caverns. Die Kavernen sind nun mal da und können nicht sich selbst überlassen bleiben. Das ist das Polster, auf das die IVG-Caverns sich (noch) zurücklehnen und überlegen lächelnd sagen kann, dass es ohne sie nicht geht. Leider hat sie da noch Recht. Und so bleibt sie unangetastet obenauf.




1 Kommentare   -   Kommentar hinzufügen


En paar Wöör daarto schrieven? Registreert jo!

  • Ralf Bieneck
    Ralf Bieneck am 13.02.2014


    Moin Herr Vogel, schön dass auch Sie diese Volksverdummung ins Visier genommen haben. Leider haben wir auch von der neuen Landesregierung anscheinend nichts Gutes zu erwarten. Olaf Lies (Wirtschaftsminister) macht auf uns den Eindruck, dass er der Öl- und Gasindustrie Tür und Tor öffnet. Dem entsprechend wird die eine Krähe der anderen kein Auge aushacken! Gerne unterstützen wir Sie auf unserer Homepage: www.die-friesen.eu Eala frya Fresena Ralf Bieneck


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